Seit Beginn meiner Tätigkeit als Wissenschafter waren mir drei Dinge besonders wichtig:

permanent die Verbindung mit der Praxis sicherzustellen:
Dies hat meine berufliche Weiterbildung in Richtung Psychotherapie, Coaching, Supervision und Mediation stimuliert und den Aufbau eines zweiten beruflichen Standbeins als Selbständiger zur Folge gehabt.

über den (nationalen) Tellerrand hinauszublicken:
Angefangen von einem Post-Graduate Aufenthalt in Oxford (GB) war ich in regelmäßigen Abständen im Ausland tätig. Mehrer Aufenthalte in GB, Irland, USA und Australien und seit Beginn der 90er Jahre Einsätze in Afrika, Ost- und Zentraleuropa haben mich immer wieder "gezwungen" mich mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen, eigene mentale Modelle zu überprüfen.

disziplinäre Begrenzungen zugunsten interdisziplinärer Kooperation zu überwinden:
Dies führte mich in letzter Konsequenz zu meiner jetzigen Wirkungsstätte, der IFF, der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (Wien, Graz, Klagenfurt) der Universität Klagenfurt.

Ich erachte die Möglichkeit der unmittelbaren Umsetzung relevanter eigener Forschungsergebnisse in die tägliche Praxis als großes Privileg, das mich auch zu einer ständigen Weiterentwicklung anregt. Bei der Arbeit mit Kunden haben mich die Ideen der personenzentrierten Gesprächstherapie von Carl Rogers, die lösungsfokussierte Arbeit von Steve de Shazer und die gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg nachhaltig geprägt. Dementsprechend sind mir Authentizität, Kongruenz, Genauigkeit und der wertschätzende Umgang mit Emotionen besonders wichtig.